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30.05.2005
Geschichte und Entstehung auf 40 Seiten - Projektdokumentation Stadtbahn Zug

Nur gerade rund neun Jahre haben Planung und Ausführung der Stadtbahn Zug gedauert. Jetzt, nach gut fünf Monaten Betrieb, ist der Werdegang des Projekts von der Idee bis zur Inbetriebnahme auf 40 Seiten dokumentiert. Die vierfarbige Dokumenta­tion ist am Montag, 30. Mai 2005, in Zug vom Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons Zug präsentiert worden.

Durch die Projektdokumentation Stadtbahn Zug führt die besondere rote Farbe der neun neuen Haltestellen wie ein roter Faden. So ist denn auch der Umschlag in diesem Rot gehalten, ein Bild der bereits zum Markenzeichen mutierten Mauer einer Stadtbahnhaltestelle. Dass die Stadtbahn ein eigenes Gesicht habe, zeige sich in Natura und in der Dokumentation, sagte Hans-Kaspar Weber, Leiter des Amtes für öffentlichen Verkehr des Kantons Zug, an der Vernissage der Dokumentation.

«Beim Lesen und Betrachten der noch druckfrischen Dokumentation wird einem bewusst, dass Komfort im öffentlichen Verkehr viel mit Ästhetik zu tun hat», sagte Weber. Wenn das Ensemble stimme, fühlten sich die Reisenden wohl, und dies, so Weber, sei den Planern der Stadtbahn vollauf gelungen. Gelungen sei es aber auch den Machern der Projektdokumentation.

Die Dokumentation bietet einen umfassenden Überblick, von der Idee über die Planung bis hin zu Ausführung und Inbetriebnahme. Das Vorwort stammt vom Besteller und den Betreibern – Regierungsrat Walter Suter, Benedikt Weibel (SBB) und Hugo Berchtold (ZVB). Sie attestieren dem Stadtbahnprojekt, dass hier «Mobilität attraktiv gestaltet» sei.

Die Texte stammen von den direkt Beteiligten am Stadtbahnprojekt. So wurde beispielsweise der Werdegang des Projektes vom Projekt­leiter Stefan Kempf vom Amt für öffentlichen Verkehr oder der Beitrag zur Gestaltung der Haltestellen vom Architektenteam beschrieben. Geschildert wird in einem Beitrag auch das anspruchsvolle Bauen unter Vollbetrieb der Bahn. Die umgesetzte Idee von der Vernetzung des öffentlichen Verkehrs wird in den Beiträgen «Bahn und Bus Hand in Hand» und in «Wir vernetzen Zug» deutlich gemacht.

Dass es beim heutigen Stand der Stadtbahn nicht sein Bewenden hat, wird im Beitrag «Der Blick voraus» deutlich. Oder wie es Hans-Kaspar Weber an der Vernissage formulierte: Ein weiterer Schritt, so hoffe er, stehe mit dem Ausbau der Strecke Rotkreuz–Cham auf Doppelspur schon bald bevor. Dies würde den durchgehenden Halbstundentakt von Zug bis Luzern auch im Regionalverkehr ermöglichen.

Ergänzt wird die Dokumentation durch die Auflistung der Meilensteine des Stadtbahnprojekts, die Projektdaten sowie die beteiligten Personen und Firmen. Die zum Teil grossformatigen Farb- und Schwarzbilder stammen vom bekannten Zürcher Architekturfotografen Walter Mair. Gestaltet wurde die Dokumentation von Daniel Christen, visuelle Gestaltung GmbH, Zug. Die Herausgabe der Dokumentation wurde durch die grosszügige Unterstützung von Sponsoren ermöglicht.

Die Projektdokumentation Stadtbahn Zug kann zum Preis von zehn Franken im Reisezentrum Bahnhof Zug, im Bahnhof Baar, Cham und Rotkreuz, in der Buchhandlung zur Schmidgasse in Zug oder beim Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons Zug bezogen werden.

 
 
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